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Duisburg war im Großeinsatz gegen Clankriminalität
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Duisburg war im Großeinsatz gegen Clankriminalität

In Duisburg gab es am Wochenende einen Großeinsatz gegen Clankriminalität. Neben der Polizei waren auch die Steuerfahndung, der Zoll, die Staatsanwaltschaft und die Stadt beteiligt.

Veröffentlicht: Sonntag, 10.03.2024 10:29

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In Duisburg wurde gestern und in der Nacht zu heute ein Großeinsatz gegen Clankriminalität durchgeführt. Daran beteiligt waren Polizei, Zoll, Steuerfahndung, Staatsanwaltschaft und die Stadt Duisburg. Hintergrund sind Vorfälle wie z.B. die Auseinandersetzung am Hamborner Altmarkt im Mai 2022 - damals waren rund 100 Personen aufeinander losgegangen, aus dem Clan- und Rockermilieu.

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23 Betriebe durchsucht - Einsatz war erfolgreich

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Illegale Machenschaften spielen sich häufig in den Hinterhöfen von Gewerbebetrieben ab - wie etwa Teestuben, Spielhallen, Wettbüros, Restaurants, Barbershops und Shisha-Bars. Bei dem Einsatz wurden deswegen 23 Objekte in Hochfeld, Hamborn und Beeckerwerth überprüft. Auch Raser und Poser standen im Fokus, weil Mobilität für die Szene wichtig ist. Das Ergebnis: acht vollstreckte Haftbefehle, zwei vorläufige Festnahmen, 16 Strafanzeigen, 16 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten, 20 Verwarngelder, fünf Fahrverbote sowie Sicherstellungen diverser Gegenstände wie Betäubungsmittel, ein Teleskopschlagstock und drei illegale Spielgeräte - allein durch die Polizei. Und auch die Netzwerkpartner waren erfolgreich: So wurden unter anderem sechs Betriebe geschlossen und es konnten ausstehende Rückstände in Höhe von 10.000 Euro vollstreckt werden.

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Innenminister Reul ist zufrieden

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Auch NRW-Innenminister Herbert Reul zieht nach der Aktion ein positives Fazit: "Heute haben wir wieder gezeigt, dass sich die Kriminellen nie sicher fühlen können. Bei der Bekämpfung der Clankriminalität brauchen wir einen langen Atem. Da fangen wir nicht jedes Mal die dicken Fische. Aber wir stören. Bei dem heutigen Einsatz in Duisburg sind ganz unterschiedliche Verstöße ans Licht gekommen. Viele, viele kleine, die aber dafür sprechen, dass hier Leute unterwegs sind, die meinen, sie können machen, was sie wollen. Das lassen wir nicht zu." Einsätze wie dieser seien unumgänglich für die konsequente Kriminalitätsbekämpfung.

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