
Nach langer Pause steht in Duisburg bald wieder ein Bürgerentscheid an. Bis Mitte April soll herausgefunden werden, ob die Bewerbung für Olympia frühestens 2036 auf Zustimmung trifft. Die Rhein-Ruhr-Region möchte Gastgeber der Spiele werden - mit insgesamt 17 Städten. Wichtig ist dabei auch der Rückhalt aus der Bevölkerung. Die Duisburger können per Briefwahl abstimmen. Das geht ganz einfach: Ganz ohne Antrag verschickt die Post gerade die Unterlagen - schon heute könnten die ersten ankommen. Ausgezählt wird dann am 19. April. Insgesamt sind über 350tausend Duisburger wahlberechtigt.
Nur "Ja" oder "Nein" möglich
Konkret wird gefragt: „Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Duisburg an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?“ Als Antwort kann nur mit „Ja“ oder „Nein“ abgestimmt werden. Ausgefüllte Unterlagen sollten spätestens bis zum 14. April in einen Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen werden. Wer bis 23. März keine Unterlagen erhalten hat, kann sich an die Stabsstelle Wahlen unter (0203) 283-987733 wenden.
Viele Hürden müssen überwunden werden
In Duisburg sollen 2036, 2040 oder 2044 die Wettkämpfe in Kanu-Rennsport, Rudern und Sportklettern stattfinden - wenn es denn mit der Bewerbung klappt. Im Mai hatte das Land NRW sein Konzept vorgestellt. Federführend will es Köln ins Rennen schicken, neben Duisburg außerdem z.B. Essen, Oberhausen und Dortmund. NRW will vor allem damit punkten, dass hier schon 95 Prozent der Sportstätten vorhanden sind. Damit Olympia wirklich zu uns kommt, muss sich die Rhein-Ruhr-Region auf nationaler und internationaler Ebene gegen harte Konkurrenz durchsetzen.