Duisburger nach tödlichem Autorennen wegen Mordes angeklagt

Ein 21-Jähriger soll mit 167km/h in Meerbeck unterwegs gewesen sein - beim Zusammenprall mit einem Auto war an Ostern eine Frau (43) gestorben. Jetzt ist die Anklage da.

© Kreispolizeibehörde Wesel

Nach dem wohl illegalen Autorennen in Moers an Ostern hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erhoben. Sie richtet sich gegen zwei Männer aus Duisburg. Einem 21-Jährigen wird unter anderem Mord vorgeworfen. Er soll sich ohne Führerschein gemeinsam mit einem 22-Jährigen in Meerbeck ein Rennen geliefert haben. Dabei sei mit rund 167 km/h mehr als dreimal so schnell wie erlaubt unterwegs gewesen. Beim Abbiegen prallte er gegen das Auto einer 43-Jährigen, sie war demnach nicht angeschnallt, wurde aus ihrem Auto geschleudert und starb. Der 22-Jährige ist wegen der Teilnahme an einem verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge angeklagt, das gilt auch für den mutmaßlichen Haupttäter (21). Er sitzt in Untersuchungshaft.

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