Eichenprozessionsspinner-Falle aus Hamminkeln hat Erfolg

Eine Falle gegen die giftigen Raupen aus Hamminkeln wird gerade zum regelrechten Verkaufsschlager. Sie hat es in den neuen Leitfaden des NRW-Umweltministeriums geschafft.

© Christian Creon / FUNKE Foto Services

Aktuell nehmen viele Städte Gemeinden bei uns wieder den Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner auf. Dabei entwickelt sich eine neue Falle der Firma Superol aus Hamminkeln zu einem wahren Verkaufsschlager. Sie wurde in den neuen Leitfaden des NRW-Umweltministerium als Mittel gegen die Raupen aufgenommen. Jetzt ist die Nachfrage so groß, dass gar keine Lagerbestände aufgebaut werden konnten. Neun neue Arbeitsplätze sind bei Superol in Hamminkeln schon entstanden.

Härchen der Raupen können zu Ausschlag führen

Die Haare können zu gesundheitlichen Beschwerden, zum Beispiel allergische Reaktionen wie Ausschlag, Juckreiz oder Atembeschwerden führen. Viele Kommunen setzen weiter auf das klassische Absaugen oder Biozide. Das Ansiedeln von natürlichen Freßfeinden wie dem Wiedehopf, Kuckuck oder Pirol könnten den Bestand von Eichenprozessionsspinnern ebenfalls regulieren.

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