
Die Entscheidung über den Wegfall der Kindertagesstätte hat laut RP die katholische Kirchengemeinde als Eigentümer getroffen. Laut Stadtverwaltung ist das für die Kita-Bedarfsplanung nicht problematisch, weil die Geburtenzahlen zurückgehen und auch die Nachfrage bei den U3-Kindern gering sei. Kita-Kinder aus dem Josef-Jeurgens-Haus werden ab dem Sommer weitervermittelt.
Immer weniger Kinder
Hochrechnungen zufolge wurden in Kamp-Lintfort in 2024 insgesamt 320 Kinder geboren, vor zehn Jahren waren es noch über 100 mehr. Im gleichen Zeitraum hat die Stadt 25 Millionen Euro in den Aus- und Neubau von Kitas in städtischen Gebäuden investiert, schreibt die RP. In diesem Jahr endet der Ausbau-Prozess mit der Erweiterung der städtischen Kita Wirbelwind vorerst. Nach der Schließung der Kita St. Josef 2026 werden rund 1200 Ü3-Plätze in Kamp-Lintforts Kitas bereitgestellt.