
In Krefeld war ein bekannter Immobilienmakler mit 20 Messerstichen getötet worden. Jetzt ist das Urteil gefallen: Der 34-jährige Täter muss dauerhaft in die Psychiatrie. Auslöser für die Attacke waren offenbar Wahnvorstellungen. Ein Gutachter attestierte dem Angeklagten eine Schizophrenie. Zum 62-jährigen Opfer hatte er eigentlich ein Vater-Sohn-Verhältnis. Im Mai überfiel er den Krefelder plötzlich in der Dusche. Der flüchtete noch auf die Straße. Hier wurde er dann erstochen.
Angeklagter hatte sich plötzlich verändert
Der Makler hatte dem jungen Mann, einem vierfachen Vater, Jobs besorgt und ihn als Gartenpfleger beschäftigt. Vor der Tat habe sich der damals 33-Jährige verändert, so der Richter. So sei er gewaltsam in seine frühere Mietwohnung eingebrochen und habe mit einer Machete bewaffnet seine Ex-Partnerin und Mutter seiner Kinder gesucht. Schon am Tag vor der Bluttat habe er die Haustür des Maklers zerstört. Das Gericht entsprach mit seiner Entscheidung den Anträgen von Staatsanwalt und Verteidigerin.