
Seit vier Jahren ist die Emscher von Holzwickede bis Dinslaken abwasserfrei. Jetzt zeigt sich immer mehr der Erfolg. 336 Arten von Tieren, Pflanzen und Organismen leben mittlerweile in dem Fluss. Am Ufer wurde außerdem schon ein Biber gesichtet. Probleme bereiten noch Altlasten der Industrie. Die werden von der Emschergenossenschaft regelmäßig gemessen. Die Werte von Kohlenwasserstoffen und Metallen etwa sind nach wie vor zu hoch. Das war aber bei der Vorgeschichte der Emscher zu erwarten. Auch der Sauerstoffgehalt muss noch steigen.
Bis 2027 soll guter ökologischer Zustand erreicht sein
Eins ist aber schon jetzt klar: Die Schwarze Emscher hat ihre schwarzen Tage hinter sich gelassen. Laut der neuen Messwerte ist der Kanal auf dem Weg der Besserung und an manchen Stellen, wie in Dortmund, auch schon sauber. Beim letzten Monitoring kam heraus: die früher als "Köttelbecke" bekannte Emscher entwickelt sich zu einem Grund- und Regenwasser geprägtem Fluss. Wegen einer EU-Richtline muss die Emscher bis 2027 in einem guten ökologischen Zustand sein.