
Das Moerser Energieunternehmen Enni will in 2026 fast 70 Millionen in die Region investieren - so viel Geld wie selten zuvor. Es fließt etwa in laufende und neue Projekte zur Energie-, Wärme- und Mobilitätswende oder auch in die Sanierung der Infrastruktur. Konkret plant das Unternehmen etwa weitere Wind- und Solarprojekte. Etwa in Moers Hülsdonk und Neukirchen-Vluyn Lorfeld sollen Solarparks für 4,5 Millionen Euro entstehen. Die größte Einzelinvestition mit knapp elf Millionen Euro ist ein Batteriespeicher am Bendschenweg, mit dem Enni auch die Stromversorgung in Neukirchen-Vluyn absichern will. Der erste Speicher am Eurotec in Moers wird in Kürze in Betrieb gehen. Für 2026 plant Enni über alle Geschäftsbereiche hinweg mit einem Umsatz von mehr als 360 Millionen Euro. Städte wie Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Uedem und Rheurdt profitieren: Rund 160 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren über Gewinne, Steuern und Konzessionsabgaben zurückfließen.
25 Mio. Euro für Energie- und Wassernetze
Insgesamt investiert Enni in diesem Jahr rund 25 Millionen Euro in ihre Energie- und Wassernetze. Eine Million Euro fließt zum Beispiel in die Erneuerung der zentralen Wassertransportleitung vom Wasserwerk Vinn in Richtung Wittfeldstraße. Mit dem Ausbau ihrer Stromnetze reagiert Enni auf den Trend zur Wärmepumpe und den wachsenden Leistungsbedarf durch ein flächendeckendes Angebot an Elektro-Ladesäulen. Rund viereinhalb Millionen Euro fließen außerdem zum Beispiel in die Friedhöfe mit der Modernisierung des Hauptfriedhofes in Hülsdonk als Großprojekt. Das Sanierungsprogramm für die Moerser Straßenbeleuchtung geht mit Hochdruck voran – und weiteren 1,3 Millionen Euro für die Umrüstung der Straßenlaternen auf eine intelligente LED-Technik. Rund 10,5 Millionen Euro fließen 2026 in die Erneuerung des maroden Kanalnetzes. Für rund eine Million Euro wird Enni die Eishalle energetisch sanieren; für die Freiraumplanung mit Kletterpark, Grillplätzen und Hundewiese im Solimare sowie den Ausbau des Wohnmobilangebotes sind rund 3,3 Millionen Euro eingeplant.