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Ermittlungen nach Messerangriff in Moers
© Arnulf Stoffel / Funke Foto Services
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Ermittlungen nach Messerangriff in Moers

Ein 40-jähriger Mann liegt nach einer mutmaßlichen Messerstecherei in Moers schwer verletzt im Krankenhaus. Die Kreispolizei Wesel hat die Ermittlungen übernommen.

Veröffentlicht: Montag, 04.05.2026 16:22

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Am Sonntagmorgen gegen 6 Uhr hat es in der Jahnstraße in Moers-Meerbeck eine Auseinandersetzung vor einem Café gegeben. Laut einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kleve und der Kreispolizeibehörde Wesel soll dabei auch ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Ein 40-jähriger Mann hat dabei laut Polizei schwere Verletzungen erlitten – Rettungskräfte haben ihn in ein Krankenhaus gebracht. Als die Beamten eintrafen, haben sich anwesende Personen laut Polizei unkooperativ verhalten und versucht, die polizeilichen Maßnahmen zu behindern. Daraufhin hat die Polizei Verstärkung angefordert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve sind laut Presseerklärung das Café, die Wohnung des 40-jährigen Geschädigten und das Auto eines 44-jährigen Tatverdächtigen durchsucht worden. Der 44-Jährige ist dabei laut Polizei vorläufig festgenommen worden. Laut Polizei gibt es zudem einen zweiten Tatverdächtigen – einen 29-Jährigen. Da der Verdacht bestand, dass Alkohol im Spiel war, sind bei dem 29-Jährigen und dem 40-jährigen Geschädigten laut Polizei Blutproben entnommen worden.

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Mordkommission zieht sich zurück

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Zunächst hat die Polizei von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen – und unter Leitung des Polizeipräsidiums Duisburg eine Mordkommission eingerichtet. Dieser Verdacht hat sich im Laufe der Ermittlungen laut Polizei nicht erhärtet. Die Kreispolizeibehörde Wesel ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Einen Haftbefehl hat die Staatsanwaltschaft Kleve laut eigenen Angaben nicht beantragt – der vorläufig festgenommene 44-Jährige ist wieder auf freiem Fuß. Zur genauen Rolle des 29-Jährigen hat die Polizei bislang keine weiteren Angaben gemacht. Die Hintergründe der Tat und die Beteiligten sind laut Polizei noch Gegenstand der Ermittlungen.

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