
Nach dem tödlichen Schulweg-Unfall auf der Hagenstraße in Dinslaken gibt es möglicherweise eine neue Entwicklung. Die Staatsanwaltschaft hat offenbar die Ermittlungen gegen die 47-jährige Autofahrerin ausgeweitet. Laut RP besteht der Anfangsverdachts des vorsätzlichen Totschlags. Ursprünglich war lediglich wegen fahrlässiger Tötung ermittelt worden. Im Mai war die 47-Jährige kurz vor Schulbeginn mit ihrem Auto in eine Gruppe Kinder gefahren. Zwei zwölfjährige Schüler sind dabei gestorben. Die Frau soll am Steuer eine Ohnmacht erlitten haben.
Anklage wird Ende des Jahres erwartet
Die 47-jährige Autofahrerin soll vor rund einem Jahr schon einmal einen Unfall wegen einer plötzlichen Ohnmacht verursacht haben, schreibt die Zeitung. Trotzdem durfte sie aber offiziell weiter Auto fahren. Für einen vorsätzlichen Totschlag müsste ihr nachgewiesen werden, das sie den tödlichen Unfall billigend in Kauf genommen hat, als sie sich ans Steuer setzte. Die Staatsanwaltschaft plant laut RP, die Ermittlungen bis Ende dieses Jahres abzuschließen und dann offiziell Anklage zu erheben.