Ermittlungen nach versuchtem Anschlag auf Moschee in Wesel

Die Landespolitik beschäftigt sich morgen mit dem versuchtem Anschlag auf eine Moschee in Wesel. In einem Bericht der Ermittler tauchen auch neue Details auf.

Ein Einsatzwagen der Polizei (Symbolbild). 
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© abr68/Fotolia.com

Der versuchte Anschlag auf eine Moschee in Wesel ist morgen Thema im Innenausschuss des Landtags. Die Ermittler legen dann einen Bericht vor, in dem zum ersten Mal konkret von zwei Molotov-Cocktails gesprochen wird. Um sie unentdeckt einzusetzen, sollen die Täter einen Bewegungsmelder lahm gelegt haben. Einen Brandschaden hatte es nicht gegeben. Gefunden wurden am Silvestermorgen ein kaputtes Fenster, Flaschenreste, Lappen und Feuerzeug. 

Hintergründe geben weiter Rätsel auf

Der Anschlagsversuch im Hinterhof an der Pastor-Bölitz-Straße soll sich in der Nacht zu Silvester zwischen 1 Uhr und 6 Uhr 15 ereignet haben. Unklar ist nach wie vor die Frage, warum ausgerechnet diese Moschee zum Ziel wurde und warum nicht mehr Schaden entstanden ist. Laut Bericht sind keine Konflikte des islamischen Kultur- und Bildungsverein bekannt. In Wesel gebe es außerdem zwei weitere Moscheen, die deutlich erkennbar und besser zugänglich sind.


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