
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr plant eine eigene Busflotte für den Schienenersatzverkehr. Ab Sommer 2027 sollen dauerhaft 20 Gelenkbusse samt Fahrpersonal bereitstehen. Damit will der VRR Ausfälle bei langen Baustellen künftig besser abfedern. Aktuell gibt es bei vielen Sperrungen immer wieder das Problem, genug Busse und Fahrer auf dem Markt zu finden. Die neuen Busse sollen von der Rheinland GmbH gestellt und betrieben werden. Kurzfristige Notverkehre deckt die Flotte allerdings nicht ab, sie ist speziell für längere Planungen gedacht.
Vergabe steht noch unter Vorbehalt
Die Organisation des Schienenersatzverkehrs bleibt weiter in der Verantwortung der einzelnen Betreiber. Sie koordinieren den Einsatz der neuen Flotte bei langen Sperrungen direkt mit dem VRR. Der kauft die Busse auch nicht selbst. Die beauftragte Rheinland GmbH soll für die Beschaffung der 20 Gelenkbusse zuständig sein. Noch steht die Vergabe unter Vorbehalt einer zehntägigen Wartefrist. Der Bedarf an Ersatzbussen hat deutlich zugenommen. Pendler bei uns im Kreis bekommen das etwa gerade zwischen Xanten und Moers zu spüren.