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Fast 170 Zugausfälle innerhalb von zwei Monaten beim RE5
© Marit Langschwager / Funke Foto Services
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Fast 170 Zugausfälle innerhalb von zwei Monaten beim RE5

Die Stadt Wesel hat Zugbetreiber um eine Stellungnahme zur aktuellen Lage gebeten. Vor allem National Express beklagt für den RE5 viele ungeplante Ausfälle durch externe Störungen.

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Im Kreis Wesel fällt der RE5 besonders oft aus - und das auch außerhalb der Betuwe-Sperrungen. Das kam bei einer Nachfrage der Stadt Wesel bei National Express heraus. Der Zugbetreiber klagt über eine extrem angespannte Lage. Viele Züge erreichen die aktuelle Endhaltestelle in Voerde-Friedrichsfeld demnach erst gar nicht. Fast 170 ungeplante Ausfälle kamen hier in einem Beobachtungszeitraum von zwei Monaten zusammen. Das sind im Schnitt drei pro Tag. Das liegt nicht daran, dass der Abschnitt selbst nicht befahrbar ist. Oft muss der RE5 noch vor Dinslaken oder Friedrichsfeld wenden, weil er schon zu stark verspätet sind. 

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Täglich 20.000 Einpendler in Wesel

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Die Stadt Wesel hatte Nationalexpress um eine Stellungnahme gebeten, weil hier viele Pendler wohnen. Laut Vorlage an die Politik pendeln täglich rund 20tausend Menschen ein und fast 16tausend aus. Die Analyse des Zugbetreibers hat die Weseler Verwaltung für den nächsten Stadtentwicklungsausschuss zusammengestellt. Daraus gehen auch Gründe für die Verspätungen in dem Beobachtungszeitraum vom 25.8. bis 20.10. 2025 hervor. Zu rund 30 Prozent sind Störungen in der Infrastruktur schuld - also an Oberleitungen, Bahnübergängen oder Weichen. Noch häufiger - zu etwa 40 Prozent - wird der RE5 durch Zugprobleme anderer Betreiber beeinflusst.

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Verbesserungen ab 2027 in Sicht?

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National Express hat der Stadt auch mitgeteilt, dass man sich der Problemlage bewusst ist. Überwiegend handele es sich aber um externe Störungen. Gemeinsam mit den Zuständigen werde an Lösungsansätzen gearbeitet. Für den Bereich Wesel/Friedrichsfeld gibt es demnach konkrete Überlegungen, die Situation voraussichtlich ab dem Jahr 2027 zu verbessern. Die nötigen Maßnahmen sollen aber aufwändig sein. Um was es sich handelt, konnte auch die Weseler Verwaltung noch nicht erfahren. Offenbar gibt es noch fachliche und organisatorische Fragen zu klären. 

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