FDP in Dinslaken kämpft gegen Beschluss zu Steag-Geld

In Dinslaken will die FDP einen Ratsbeschluss nicht akzeptieren und hat sich offenbar an den Landrat gewendet. Gewinn aus den Steag-Anteilen soll in den Haushalt und nicht in die Energiewende investieret werden, fordern die Liberalen.

© Ulla Michels / FUNKE Foto Services

Die FDP in Dinslaken hat sich an Landrat Ingo Brohl gewendet - er soll einen Steag-Beschluss aus der letzten Woche beanstanden. Der Rat der Stadt Dinslaken hatte abgestimmt seine Steag-Gewinne von 110 Millionen Euro in die Wärmewende zu investieren. Die Stadt Dinslaken plant aktuell allerdings mehr Schulden im Haushalt zu machen. Landrat Brohl hatte die Ratsleute darum vor der Entscheidung schon aufgefordert, den überraschenden Gewinn dort und nicht bei den Stadtwerken einzusetzen. Die FDP sagte, die Mehrheit des Rates habe das Schreiben wissentlich ignoriert, schreibt die NRZ.

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