
In Moers-Meerfeld rutscht am Mittag ein Mann bei Arbeiten an seinem Haus in eine Baugrube. Die Grube ist eng, rund zweieinhalb Meter tief und drückt den Mann gegen die Kellerwand. Er steckt bis zu den Oberschenkeln fest und kann sich nicht selbst befreien. Als die Feuerwehr eintrifft, spricht der Mann mit den Einsatzkräften und bleibt bei Bewusstsein. Die Grube gilt als instabil, deshalb sichert die Feuerwehr zuerst die Seitenwände mit Holz und speziellen Rettungszylindern. Die Arbeiten dauern, weil jeder Schritt sitzen muss. Erst danach beginnt die eigentliche Rettung. Die Feuerwehrkräfte schaufeln den Mann vorsichtig frei und bringen ihn aus der Grube.
Dann übernimmt sofort der Rettungsdienst. Die Notärztin untersucht den Mann und bringt ihn leicht verletzt in ein Krankenhaus. Während des Einsatzes sperrt die Feuerwehr die Straße „Im Meerfeld“ für rund zwei Stunden. Viele Anwohner verfolgen den Einsatz aus sicherer Entfernung. Die Hauptwache, der Rettungsdienst und die freiwillige Einheit aus Repelen arbeiten eng zusammen. Für sie endet der Einsatz ohne weitere Gefahren. Der Mann bekommt schnelle Hilfe und ist außer Lebensgefahr.