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Finanzlage in Neukirchen-Vluyn weiter angespannt
© FUNKE Foto Services | Hans Blossey
Rathaus Neukirchen Vluyn
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Finanzlage in Neukirchen-Vluyn weiter angespannt

Die Stadt Neukirchen-Vluyn erwartet für 2026 weniger Schulden als gedacht. Trotzdem bleibt die Finanzlage schwierig.

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In Neukirchen-Vluyn bleibt die Haushaltslage angespannt. Die Kämmerin Margit Ciesielski hat den Plan für 2026 vorgestellt. Die Stadt rechnet mit einem Minus von 590.000 Euro. Noch kann die Ausgleichsrücklage die Fehlbeträge decken. Bis 2029 steigt die Pro-Kopf-Verschuldung von 1758 auf 2363 Euro. Grund sind steigende Umlagen, höhere Personalkosten und geringere Steuerzuwächse. Entlastungen von Bund und Land sind unklar. Trotz der Krise lobte der Rat die Verwaltung für ihre Arbeit – auch für das zusätzliche Engagement der Kämmerin in der Doppelfunktion.

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Haushalt 2026 mit leichter Verbesserung

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In der Ratssitzung zeigte sich Ciesielski angespannt, aber auch erleichtert: Der Stadt drohe weiterhin keine Haushaltskonsolidierung, so die Kämmerin. Zwar bleibe die Finanzlage kritisch – insbesondere wegen unklarer Belastungen durch den Kreis Wesel –, doch es gebe Lichtblicke: Etwa 2,37 Millionen Euro Mehreinnahmen aus der Gewerbesteuer und positive Entwicklungen bei Zinsen und Grundstücksverkäufen. Dennoch bleibe die strukturelle Schieflage ein Problem. Ciesielski appellierte an mehr Wertschätzung für die Arbeit der Verwaltung. Auch aus dem Rat gab es Dank – verbunden mit Abschiedsworten für mehrere langjährige Ratsmitglieder, die nicht mehr kandidiert hatten.

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