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Firmen am Niederrhein leiden besonders unter Niedrigwasser
© Foto: Rainer Hoheisel Funke Foto Services
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Firmen am Niederrhein leiden besonders unter Niedrigwasser

Über 80 Prozent der Betriebe bei uns spüren die Folgen des extrem niedrigen Rheinpegels. Das kam bei einer Umfrage der IHK heraus. Sie sieht die Politik gefordert.

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Am Niederrhein leiden gerade über 80 Prozent der Betriebe unter den Folgen des Niedrigwassers. Das kam bei einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer heraus. Vier von fünf Firmen mussten deshalb auch schon ihre Transportwege anpassen. Damit ist unsere Region entlang des Rheins am stärksten betroffen. Das Kippen des Sonntagsfahrverbots für LKW wird von der IHK begrüßt. Es müsse aber bundesweit und nicht nur in NRW gelten. Ein Flickenteppich helfe der Logistik nicht weiter, weil Transporte oft über Landesgrenzen hinaus gehen. Unterdessen kommt auch der Pegel in Wesel aus den anhaltenden Rekordtiefs nicht heraus. Gestern wurden laut Elwis-Portal nur 75 Zentimeter gemessen.

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IHK fordert schnelleres Handeln

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Besonders die Wirtschaft an Rhein und Ruhr, allen voran die stark vertretene Stahl- und Chemieindustrie, ist auf die Wasserstraßen angewiesen, erklärt die IHK. Weil die Schiffe bei niedrigem Pegelstand wesentlich weniger Fracht transportieren können, müssen die Waren zügig auf Straße und Schiene umverteilt werden. Eine grundlegende Lösung des Problems sieht die Niederrheinische IHK im Ausbau der Infrastruktur. Die sogenannte Fahrrinnen-Optimierung des Rheins müsse unverzüglich umgesetzt werden. Insgesamt müsse das System der Binnenschifffahrt deutlich gestärkt und widerstandsfähiger gemacht werden.

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