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Foto-Fahndung nach Flucht aus der JVA Duisburg-Hamborn
© FUNKE Foto Services / Martin Möller
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Foto-Fahndung nach Flucht aus der JVA Duisburg-Hamborn

Ein Häftling ist in der Nacht zu Sonntag spektakulär aus der JVA in Duisburg-Hamborn geflohen. Jetzt hat die Polizei für die Fahndung auch Fotos veröffentlicht.

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Nach einem filmreifen Ausbruch aus der JVA Duisburg-Hamborn ist ein Häftling weiter auf der Flucht. Laut dem NRW-Justizministerium war der 35-Jährige Sonntag am frühen Morgen gegen 3 Uhr 20 aus seiner Zelle im dritten Stock entkommen. Dafür soll er einen Gitterstab durchgesägt und sich über die Fassade einen Weg über das Dach nach draußen gebahnt haben. Dabei musste er unter anderem auch eine Sicherung an der Dachkante überwinden. Brisant dabei: Der Mann hatte offenbar ein unentdecktes Versteck für Werkzeug im Fußboden seiner Zelle eingebaut.

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Fahndung mit Foto läuft

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Die Duisburger Polizei fahndet auf Hochtouren nach dem Flüchtigen. Sie bittet auch die Bevölkerung um Hilfe. Fotos des 35-Jährige können jetzt auf der offiziellen Fahndungsseite des LKA abgerufen werden. Der Mann ist 1,75 Meter groß, wiegt 75 Kilogramm und hat eine schlanke Statur und hohe Stirn. An seinem rechten Oberarm trägt er eine auffällige Tätowierung (Kopf einer Frau). Zum Zeitpunkt des Ausbruchs hatte er kurze braune Haare. Wer ihn sieht oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, nicht selbst an ihn heranzutreten, sondern unverzüglich die Polizei über den Notruf (110) zu informieren.

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U-Haft wegen Diebstahls

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Der 35-Jährige saß seit dem 10. Februar wegen des Verdachts auf Diebstahl in Untersuchungshaft. Ende Mai wurde er außerdem wegen zweier schwerer Wohnungseinbrüche - bei denen laut Justizkreisen Schmuck und über 200.000 Euro Bargeld erbeutet wurden - zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Dieses Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Die Flucht löste massive Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen der Anstalt aus. NRW-Justizminister Benjamin Limbach bezeichnete den Ausbruch als absolut inakzeptabel und schickte umgehend einen Sicherheitsexperten für Ermittlungen nach Duisburg.

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