
Der Geflügelpestverdacht bei einem Putenbetrieb in Kevelaer hat sich bestätigt. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat das Virus jetzt endgültig nachgewiesen. Die Sperrzone betrifft auch Halter in Alpen, Sonsbeck und Xanten. Ihre Tiere werden in den nächsten Wochen stichprobenartig kontrolliert, sagt der Kreis Wesel. Einige Geflügelbetriebe können wegen des neuen Ausbruchs nicht von angekündigten Lockerungen profitieren. Bis Samstag werden zwei länger bestehende Sperrzonen aufgehoben. Sie waren nach Fällen Anfang Dezember in Kempen und Kevelaer eingerichtet worden. Hier geht es zu der aktuellen Karte über die neue Sperrzone.
Nach dem erneuten Geflügelpestausbruch in Kevelaer hatten die Kreise Kleve und Wesel schon kurz vor Heiligabend eine vorläufige Sperrzone eingerichtet. Mit der Bestätigung wird sie jetzt in eine endgültige Schutz- und Überwachungszone überführt. Der Kreis Wesel hat eine interaktive Karte veröffentlicht. Hier geht es zu dem Überblick. Nach wie vor werden auch viele Wildvögel tot aufgefunden. Bei über 40 Tieren kreisweit konnte bisher das Virus nachgewiesen werden, viele Verdachtsfälle müssen noch geklärt werden.