
Auf der A59 bei Duisburg sind offenbar zwei Mal Gegenstände von Brücken geworfen worden. Die Polizei ermittelt und hofft auf weitere Zeugen. Der erste Fall ereignete sich schon am Samstag auf Höhe der Abfahrt Fahrn. Das Auto eines 60-jährige Duisburgers wurde getroffen und an der Motorhaube beschädigt. Er selber wurde nicht verletzt. Der Mann erstattete Anzeige und berichtet von drei Jungen, die er auf einer Fußgängerbrücke beobachtet hatte. Um welchen Gegenstand es sich handelte, ist nicht bekannt. Einer der Jungen hatte offenbar braune Haare und trug ein graues T-Shirt.
Auch am Montag ist ein Auto auf der A59 von einem Gegenstand getroffen worden. Der 43-jährige Fahrer blieb ebenfalls unverletzt. Das Dach des Autos hat aber eine tiefe Beule. Der Mann berichtete von zwei Jugendlichen, die er vor dem Wurf auf der Jägerstraße oberhalb der A59 gesehen hatte. Danach hörte er einen lauten Knall. Den mutmaßlichen Werfer beschreibt der Autofahrer als schlank mit weißem T-Shirt und beiger Hose. Sein Begleiter soll auch schlank gewesen sein und ein beiges T-Shirt getragen haben. In beiden Fällen schrieben die Einsatzkräfte eine Strafanzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.