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Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen im Kreis Wesel
© Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services
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Gemeinsam gegen Gewalt an Schulen im Kreis Wesel

Im Kreishaus Wesel haben sich Schulen, Polizei und Jugendhilfe getroffen. Sie wollen Gewalt an Schulen besser vorbeugen und gemeinsam handeln.

Veröffentlicht: Mittwoch, 12.11.2025 05:24

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Im Kreishaus Wesel hat es ein Schulterschluss gegen Jugendgewalt gegeben. Mehr als hundert Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Polizei, Jugendhilfe, Verwaltung und Politik suchen dort nach Lösungen. Auch NRW-Schulministerin Dorothee Feller und Landrat Ingo Brohl waren dabei. Ihr Ziel: Schulen sollen sichere Orte bleiben – frei von Gewalt, Respektlosigkeit und Angst. In Workshops tauschen sich die Teilnehmenden ehrlich über Probleme und Erfahrungen aus. Es geht um Mobbing, Gewalt auf dem Schulhof und Beleidigungen im Netz. Wichtig ist dabei, sich gegenseitig besser zu verstehen – „durch die Brille des anderen“, wie es im Konzept heißt. Auch Eltern sollen künftig stärker eingebunden werden, um Kinder und Jugendliche früher zu erreichen.

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Zusammenarbeit als Schlüssel zur Gewaltprävention

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Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit. Viele Einrichtungen arbeiten bereits mit der Polizei und den Jugendämtern zusammen, doch der Austausch soll enger werden. Landrat Brohl lobt die Offenheit der Gespräche: „Ich glaube noch nicht mal, dass sich alle lieb hatten, sondern dass man auch miteinander gerungen hat. Für mich war das ein Wegpunkt – zusammen Rast zu machen, zu arbeiten, Zettel zu füllen.“ Nun sollen die Ergebnisse in die Praxis umgesetzt und an das Schulministerium weitergegeben werden. Denn klar ist: Gewaltprävention funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen – Schule, Elternhaus und Behörden.

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Klare Regeln und Ansprechpartner

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Die Ergebnisse des Symposiums sollen jetzt in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Mit dem neuen Handlungskonzept sollen Schulen im Kreis künftig besser unterstützt werden, Abläufe klar geregelt und Ansprechpartner für alle Beteiligten transparent sein. Ziel ist es, Gewalt frühzeitig zu erkennen, schnelle Reaktionen zu ermöglichen und langfristig ein sicheres Lernumfeld zu schaffen.

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