
Voerde, Hünxe und Hamminkeln wollen sich einen eigenen mobilen Blitzer anschaffen. Eine Gesetzesänderung macht das rechtlich möglich. Sie erlaubt Städten, sich zusammenzuschließen, wenn sie allein zu klein für eine Anschaffung sind. Auch die zuständigen Räte haben jetzt alle zugestimmt. Die Federführung liegt bei der Stadt Hamminkeln. Hier entsteht auch die Bußgeldstelle. Eingesetzt wird ein sogenannter Blitzer ohne Personal. Der mobile Messanhänger kann tagelang ohne Betreuung vor Ort bleibt und das Tag und Nacht.
Trend auch in anderen Kommunen
Die Vereinbarung zwischen Voerde, Hünxe und Hamminkeln soll zum 1. April in Kraft treten. Die jährlichen Gesamtkosten für alle drei Kommunen liegen bei knapp 200.000 Euro. Bisher konnten Kommunen unter 60tausend Einwohner nur auf die Blitzer des Kreises zurückgreifen. Immer mehr Städte und Gemeinden bei uns finden aber, dass der Bedarf dadurch nicht abgedeckt wird. Sie bekommen etwa Rückmeldung von Anwohnern über Rasterstrecken. Mit dem eigenen Blitzer können die flexibler kontrolliert werden.