
Die beiden Bussarde haben unterschiedliche Geschichten hinter sich. "Stinki" ist in einen Gülletank gefallen und musste von einer Finderin gerettet werden. Der weiße Bussard hat dabei Gülle verschluckt. Die giftigen Substanzen haben ihm zugesetzt. Petra Sperlbaum hat ihn mit Medikamenten behandelt. Auch gegen Parasiten hat er Hilfe bekommen. In der Auffangstation in der Schill-Kaserne in Wesel konnte er sich erholen. Seine Muskulatur hat er wieder aufgebaut. Das Gefieder hat er mit der Bürzeldrüse nachgefettet.
"Schneemädchen" haben Helfer nach den Schneefällen im Januar entdeckt. Das Tier lag erschöpft auf einer Schneewehe. Bei gefrorenem Boden finden Bussarde keine Nahrung. Würmer können sie dann nicht ausgraben. Vor allem für Jungtiere wird das zum Problem. Stefanie Wellmann hat das Tier gepflegt. Auch dieser Bussard konnte sich in der Greifvogelstation erholen. Am Freitagnachmittag haben beide Frauen die Vögel in Bucholtwelmen freigelassen. Die Bussarde sind sofort in die Bäume geflogen. Danach sind sie im Wald verschwunden. Die Auswilderung ist in Stinkis angestammtem Revier passiert. Seine Finderin hatte ihn dort öfter mit anderen Vögeln beobachtet.
