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Grenzort Beek kämpft gegen Verkehrschaos
© Thorsten Lindekamp / FUNKE FotoServices
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Grenzort Beek kämpft gegen Verkehrschaos

Das niederländische Grenzdorf Beek bei Elten leidet weiter unter massivem Schleichverkehr. Deutsche Autofahrer weichen wegen der Grenzkontrollen auf Landstraßen aus und überlasten die Infrastruktur.

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Das niederländische Grenzdorf Beek bei Elten leidet weiter unter dem Schleichverkehr. Seit den Grenzkontrollen durch die Bundespolizei fahren hier vor allem Deutsche durch, um Staus zu meiden. Mehrere Lösungsversuche blieben bisher ohne Durchbruch. Laut RP belegen das jetzt auch aktuelle Daten an einer besonders betroffenen Straße. Der Zuider Markweg wurde für täglich tausend Autos gebaut. Bei einer Messung an vier Monaten lag der Spitzenwert bei fast 5500, der niedrigste bei 1700. Radfahrer meiden die Straße deswegen auch schon.

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Den schlimmsten Verkehr in dem Grenzdorf gab es am Tag der Deutschen Einheit, nach Fronleichnam oder am ersten Wochenende der Herbstferien, schreibt die Zeitung. Die Niederländer haben schon verschiedene Maßnahmen versucht, darunter Beschilderungen oder auch probeweise Treckerschleusen. Möglich sind auch immer noch Grenzschließungen. Im ersten Quartal des nächsten Jahres könnte das nochmal politisches Topthema an der Grenze werden.

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Die deutschen Grenzkontrollen laufen bereits seit September 2024. Die Bundespolizei hatte stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen zu den Niederlanden eingeführt. Innerhalb von zwei Wochen stoppte sie rund 200 unerlaubte Einreiseversuche. Die Kontrollen waren zunächst befristet. Die niederländische Wirtschaft hatte schon früh vor finanziellen Schäden durch Staus gewarnt. Inzwischen haben auch die Niederlande eigene Grenzkontrollen eingeführt.

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