
In Hamminkeln gibt es weiter Streit um den Ausbau der Betuwe-Güterzugstrecke in Mehrhoog. Nächste Woche trifft sich der Rat zu einer Sondersitzung. Er soll entscheiden, ob die Stadt gegen die Pläne der Deutschen Bahn klagt. Das ist der letzte Weg, um noch Einfluss zu nehmen. Es geht es unter anderem um den Umbau des Bahnhofs. Die Stadt beklagt, dass der Mittelbahnsteig bei Ausfall des geplanten Aufzugs nicht barrierefrei ist. Außerdem werden verschiedenste Verkehrsprobleme erwartet.
Klagefrist endet noch diesen Monat
Der Streit um den Betuwe-Ausbau in Mehrhoog besteht schon seit vielen Jahren. Anfangs hatte die Stadt etwa eine Troglage für die Güterzüge gefordert, um einen besseren Lärmschutz zu erhalten. Als sie damit keine Erfolge erzielte, wurden verschiedene Kompromisse vorgeschlagen. Seit 21. Juli liegt nun der Planfeststellungsbeschluss für den Betuwe-Ausbau auf dem Tisch. Hamminkeln sieht in mehreren Punkten seine Planungshoheit verletzt. Der Rat unterbricht seine Sommerpause, weil die Klagefrist am 21. August endet.