
In Moers und Dinslaken kosten Hunde besonders viel Steuer. 120 Euro sind hier pro Jahr fällig. Damit landen beide Städte landesweit in den Top 50 unter fast 400 Kommunen. Spitzenreiter in NRW bleibt Hagen mit 180 Euro für einen Hund. Neu unter den Top 3 ist außerdem Oberhausen mit 168 Euro. Der Steuerzahlerbund hat für 2026 wieder verglichen, was die Städte und Gemeinden so verlangen. Zehn von 13 Kommunen im Kreis Wesel landen im NRW-Vergleich dabei in der oberen Hälfte. Am billigsten für Hundehalter ist bei uns Hamminkeln. Gerade einmal 60 Euro müssen hier gezahlt werden. Bisher war Sonsbeck immer das kreisweite Schlusslicht. Die Gemeinde hat die Hundesteuer aber auf 72 Euro erhöht. Und übertrifft neben Hamminkeln damit jetzt auch Alpen.
"Kampfhundesteuer" jetzt auch in Sonsbeck
Richtig ins Geld gehen vielerorts Hunde, die als gefährlich eingestuft werden. Alpen etwa verlangt für sie fast zehn Mal mehr. Kreisweiter Spitzenreiter ist dabei aber Wesel mit rund 670 Euro. Dahinter folgen Dinslaken und Hünxe. Auch Sonsbeck hat die so genannte "Kampfhundesteuer" neu eingeführt mit 600 Euro. Bei uns im Kreis verzichten u.a. Moers, Kamp-Lintfort und Xanten darauf. Der Bund der Steuerzahler setzt sich seit Jahren für die Abschaffung der Hundesteuer ein. Er bemängelt, dass sie nicht zweckgebunden eingesetzt wird, sondern nur die Haushaltskassen füllt. Verzichten will aktuell keine der 396 Kommunen in NRW darauf. Hier geht es zum Ranking.