
Das Friedensdorf International ist im Libanon – genau gesagt in Beirut – im Einsatz. Die Kinderhilfsorganisation arbeitet mit der Partnerorganisation THIMAR. Das Team kauft Lebensmittel vor Ort. Die Helfer verteilen sie in staatlichen Schulen, die als Notunterkünfte dienen. Viele Kinder sind unter den Geflüchteten. Die Familien brauchen warme Mahlzeiten. Die Hilfe läuft unabhängig von Religion und Herkunft. Freiwillige koordinieren Listen und Zeiten. Das Land NRW unterstützt die Aktion mit 100.000 Euro. So sichert die Hilfe die Grundversorgung. Der Bedarf bleibt groß. Mehr über den Einsatz gibt es in der aktuellen Folge des Podcasts „Im Krisenmodus“ von der FUNKE Mediengruppe.
Was das Friedensdorf sonst macht
Das Friedensdorf International hilft Kindern aus Kriegs‑ und Krisengebieten – seit 1967. Der Sitz ist in Dinslaken und Oberhausen. Die Organisation holt schwer kranke Kinder zur Behandlung nach Europa. Nach der Genesung kehren die Kinder zu ihren Familien zurück. Ärztinnen und Ärzte operieren auch vor Ort. Es gibt mobile Kliniken, zum Beispiel in Kabul und in Dohuk im Nordirak. So müssen Kinder nicht immer ausreisen.
Breite Hilfe mit Partnern
Teams verteilen Hilfsgüter wie Lebensmittel, Decken, Babynahrung und Hygieneartikel. Bei Bedarf gibt es Soforthilfe nach Katastrophen. Dazu zählen „Emergency Health Kits“ für Zehntausende Menschen. Es laufen zudem Projekte zur Basisgesundheit, zum Beispiel in Kambodscha. In Oberhausen gibt es ein eigenes Medizin‑Zentrum für kleinere Eingriffe. Bildung gehört dazu: Friedenspädagogik und Angebote für Schulen. Alle Einsätze entstehen mit lokalen Partnern.