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Hochstapler im Rettungsdienst - DRK am Niederrhein fordert Konsequenzen von der Politik
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Hochstapler im Rettungsdienst - DRK am Niederrhein fordert Konsequenzen von der Politik

Jahrelang hatte ein Hochstapler als Sanitäter gearbeitet, am Ende starb ein Mann auf Kamp-Lintfort bei einem seiner Einsätze. Das DRK am Niederrhein fordert jetzt härtere Konsequenzen.

Veröffentlicht: Montag, 03.08.2026 13:39

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Ein 30-Jähriger arbeitete jahrelang mit gefälschten Urkunden als Sanitäter - am Ende starb ein Mann aus Kamp-Lintfort bei einem seiner Einsätze. Der Hochstapler wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das Deutsche Rote Kreuz am Niederrhein fordert aber noch mehr Konsequenzen und zwar von der Politik. In der RP spricht der Verband sich für ein ähnliches Kontrollsystem wie bei Ärzten aus. Die müssen sich bundesweit einheitlich über eine Chip-Karte ausweisen. Bei Notfallsanitätern müssen Arbeitgeber dagegen bei jedem Wechsel die Qualifikationen aufwendig neu prüfen. Hundertprozentige Sicherheit haben sie am Ende trotzdem nicht.

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DRK-Kreisverband Niederrhein möchte eigenes Personal ausbilden

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Der Rettungsdienst unterliegt aktuell einem stetigen Wandel. Fachkräfte wechseln häufig zwischen kommunalen Trägern, Hilfsorganisationen und privaten Firmen. Oft werden sie über Zeitarbeitsfirmen vermittelt - wie in dem Kamp-Lintforter Fall. Genau darauf will der DRK-Kreisverband Niederrhein als erste Konsequenz in Zukunft verzichten können. Deshalb möchte er eigenes Personal ausbilden, schreibt die RP. Das DRK plant demnach den Aufbau einer eigenen Akademie. Neben Selbstschutzkursen sollen hier einmal Rettungshelfer und Rettungssanitäter ausgebildet werden.

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