
Hünxe plant einen eigenen Blitzer ohne Personal - zusammen mit Hamminkeln und Voerde. Heute berät die Politik über die Anschaffung und das gemeinsame Konzept. Läuft alles nach Plan, könnte der BoP ab 1. April für die Raserkontrollen eingesetzt werden. Hamminkeln soll dabei die Federführung übernehmen und den mobilen Blitzer betreiben. Die Stadt führt dann alle Messungen durch und wickelt die Bußgeldverfahren ab. Dafür soll auch eine neue Stelle geschaffen werden. Die Kosten teilen sich die Partner nach ihren Einsatzzeiten auf. Hünxe zahlt etwa 20 Prozent der Kosten.
Auch andere Städte im Kreis wollen gemeinsam blitzen
Der Blitzer arbeitet ohne Personal und kann deshalb mehrere Tage an einem Standort stehen. So werden auch Abende und Wochenenden abgedeckt. Die Bußgelder gehen an die Kommune, in der auch geblitzt wurde. Hünxe rechnet mit etwa 20.000 Euro pro Jahr. Seit 2024 dürfen sich auch kleinere Kommunen für eigene Blitzer zusammenschließen. Vorher war das nur Städten ab 60.000 Einwohnern erlaubt. In Hamminkeln entscheidet der Rat morgen über den BoP. Ähnliche Partnerschaften gibt es etwa auch schon in Kamp-Lintfort, Rheinberg und Neukirchen-Vluyn.