
Im Kreis Wesel übernachten heute mehr als doppelt so viele Gäste wie vor 25 Jahren. Das zeigt die neue Studie „Niederrhein in Zahlen" der Niederrheinischen IHK. Im Jahr 2025 zählt der Kreis über 900.000 Übernachtungen. Im Jahr 2000 sind es noch rund 394.000. Die Zahl der Übernachtungen hat sich damit mehr als verdoppelt. Zum Vergleich: Duisburg kommt 2025 auf rund 883.000 Übernachtungen. Der Kreis Kleve zählt gut 591.000. Damit liegt der Kreis Wesel unter den drei Niederrhein-Regionen an der Spitze. Die meisten Gäste kommen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Polen. Der Niederrhein verfügt insgesamt über mehr als 15.000 Betten in Beherbergungsbetrieben
Kreis Wesel vorn im Vergleich mit Duisburg und Kleve
Der Aufschwung verläuft nicht gradlinig. Zu Beginn der 2000er-Jahre gibt es bereits einen ersten kräftigen Anstieg bei den Übernachtungszahlen am Niederrhein. Der aktuelle Zuwachs fällt aber deutlich stärker aus als damals. Während der Corona-Pandemie bricht der Tourismus bundesweit zwischenzeitlich ein. Am Niederrhein erholt sich die Branche danach vergleichsweise schnell. Auch Handel und weitere Dienstleistungsbranchen am Niederrhein blicken laut IHK optimistisch in die Zukunft. Die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 soll zusätzliche Gäste in die Region bringen. Der Niederrhein gilt schon jetzt als beliebtes Tourismus-Ziel. Die IHK-Studie vergleicht für ihre Auswertung Daten aus mehr als zwei Jahrzehnten. Die Zahlen stammen von IT.NRW und wurden von der Niederrheinischen IHK ausgewertet. Der Kreis Wesel bleibt damit einer der wichtigsten Tourismus-Standorte am Niederrhein.