
Im Kreis Wesel werden noch immer rund 100 neue Lehrkräfte gebraucht. Vor allem an den Grundschulen und Förderschulen macht sich der Mangel weiter bemerkbar. Das zeigen die Dezember-Zahlen der Bezirksregierung zur Personalausstattung. Die Quote der Seiteneinsteiger ist dabei kreisweit leicht gestiegen. Sie lag letztes Jahr bei rund 15 Prozent. Im Jahr davor waren es noch rund neun Prozent. Unterstützung finden Lehrkräfte außerdem aktuell von 44 Alltagshelfenden.
Versorgung bleibt eine Herausforderung
Auch bei den Direktorenposten gibt es aktuell elf offene Stellen. Am meisten betroffen sind dabei die Grundschulen. Eine Sprecherin der Bezirksregierung weist darauf hin, dass eine Schule nicht ohne Leitung ist, wenn ein Direktoren-Posten unbesetzt ist. Entweder gibt es eine ernannte Stellvertretung oder es wurde eine Lehrkraft kommissarisch mit der Schulleitung beauftragt. Die Lehrkräfteversorgung in NRW - wie auch in nahezu allen anderen Bundesländern - bleibe aber eine Herausforderung. Es fehle weiter an Bewerbern.