
Immer mehr Kaninchen sind in den letzten Monaten im Tierheim gelandet - zum Beispiel auf in der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort. Vermittlungen seien eher schwierig, heißt es von der Tierherberge. Es sei nicht ganz klar, wieso plötzlich so viele Tiere abgegeben werden. Eine Vermutung: Eine Nachwirkung der Corona-Krise. Außerdem wurden durch Veterinärämter einige Kaninchen sichergestellt. Auch auf dem Gnadenhof in Weeze sind immer mehr Kaninchen zu Hause.
Wie reagieren die Tierheime auf die aktuelle Situation?
In der Tierherberge Kamp-Lintfort gibt es mittlerweile ein "Hasendorf". Zusätzlich werden im Innenbereich kleinere Ausläufe für 2er bis 4er Gruppen geschaffen. Einige Kaninchen müssen erstmal in kleineren Gruppen untergebracht werden, weil sie nicht sofort in die große Gruppe integriert werden können. Andere Tiere müssen erstmal in die Quarantäne. Trotz der schwierigen Lage in den Tierheimen, geht es den Kaninchen dort besser, als in der freien Wildbahn. Hauskaninchen seien für das Leben im Wald und auf der Wiese nicht gemacht. Wer sein Kaninchen "in die Freiheit entlässt", bringt es in Wirklichkeit um, heißt es vom Bund Deutscher Tierfreunde e.V..