
Mehr als 120 Pappeln entlang des Dinslakener Rotbachs müssen im Oktober gefällt werden. Die Bäume sind teilweise zu morsch, deswegen sind sie nicht mehr sicher und stellen eine Gefahr für den Verkehr dar. Bevor die Bäume gefällt werden, will die Stadt aber noch 16 Nist- und Überwinterungskästen für Vögel und Fledermäuse als Ersatzquartiere aufstellen. Grundsätzlich soll für jeden gefällten Baum mindestens ein neuer gepflanzt werden. Statt Säulen-Pappeln aber lieber heimischen Bäume mit einer höheren Lebenserwartung.
Schon 2016 mussten in dem Bereich viele Bäume fallen
Von den Fällarbeiten ist der Bereich zwischen Schloßstraße und Otto-Brenner-Straße betroffen. Schon 2016 war der Bestand um 50 Prozent eingekürzt worden, um den Bestand etwas länger erhalten zu können. Seit diesem Zeitpunkt sind sieben Pappeln durch extreme Wetterereignisse umgestürzt, 14 weitere mussten kurzfristig aus Sicherheitsgründen entfernt werden.