In Moers gibt es heute das "Aschekreuz-to-go"

Gehen die Menschen nicht mehr in die Kirche, muss die Kirche eben zu den Menschen kommen. Im Bistum Münster setzen immer mehr Gemeinden auf den "Segen-to-go".


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In Moers geht die Kirche St. Josef ungewöhnliche Wege, um auf den Beginn der Fastenzeit aufmerksam zu machen. Ab 11 Uhr gibt es in der Fußgängerzone am Altmarkt das „Aschekreuz-to-go“. Bis halb fünf kann jeder den Segen erhalten – nicht schnell-schnell oder banal, aber ohne Gottesdienstbesuch. Katholische Gemeinden in Wuppertal, Essen oder Münster haben schon gute Erfahrungen gemacht mit dem sakralen Moment zwischen Einkauf und Alltagsstress. Einen Segen-to-go gab es dieses Jahr auch schon von den Sternsingern in Neukirchen-Vluyn.


Mit dem Aschermittwoch startet 40tägige Fastenzeit

Die Tradition des Aschekreuzes gibt es schon seit Ende des 11. Jahrhunderts. Die Asche stammt von gesegneten Palmzweigen aus dem Vorjahr. Sie wird bei dem Segen auf die Stirn in Form eines Kreuzes aufgetragen und steht für Trauer und Buße, aber auch für die Hoffnung auf Auferstehung. Der Aschermittwoch ist der Start der Fastenzeit, die 40 Tage bis Ostern dauert.

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