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In Voerde sind weitere Sprengungen am Ex-Kraftwerk geplant
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In Voerde sind weitere Sprengungen am Ex-Kraftwerk geplant

In Voerde stehen die nächsten Sprengtermine am früheren Kraftwerk fest. Laut RWE sollen am 21. August Kesselhaus B und zwei Entstickungsanlagen fallen.

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Am früheren Kraftwerk in Voerde gibt es noch in diesem Monat eine weitere Sprengung. Laut RWE werden am 21. August das Kesselhaus B und zwei dazu gehörende Anlagen verschwinden. Sie umfassen zusammen eine Fläche von einem Fußballfeld. Zuständig ist dieselbe Firma, die auch schon den Kühlturm und den ersten Schornstein gesprengt hat. Für die Sprengung soll ein Umkreis von 350 Metern abgesperrt werden. Anwohner (innerhalb der Sperrzone liegen die Gebäude Ahrstraße 1 und Frankfurter Straße 410) müssen ihre Häuser rund vier Stunden (10 bis voraussichtlich 14 Uhr) lang verlassen. Auch Autofahrer kommen dann nicht mehr durch. Das Sicherheitskonzept hat der Energieversorger zusammen mit der Stadt erarbeitet. Polizei und Sicherheitsfirmen werden die Absperrungen am 21. August kontrollieren. Für Fragen hat RWE die E-Mailadresse buergeranfragen-voerde@rwe.com eingerichtet.

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Geplant ist künftig ein wasserstofffähiges Kraftwerk

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Das Kesselhaus war früher einmal das funktionale Herzstück von Block B. Hier wurde die gemahlene Steinkohle bei extrem hohen Temperaturen verbrannt. Die sogenannten Entstickungsanlagen, die mitgesprengt werden, dienten der Abgasreinigung. Das frühere Kraftwerk hatte jahrelang die Skyline von Voerde geprägt. Jede Sprengung ist damit auch ein kleiner Abschied. 2017 war die Anlage stillgelegt worden. RWE möchte hier einen wichtigen Standort für den Kohleausstieg schaffen: 2030 soll ein Gaskraftwerk in Betrieb gehen, das für die Stromproduktion Wasserstoff nutzt. Das wasserstofffähige Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk ist mit einer Kapazität von rund 850 Megawatt geplant.

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