
In Voerde und Dinslaken gibt es anscheinend Ärger beim Bau der neuen Lärmschutzwände entlang der Betuwe-Güterzugstrecke. Auf der Ostseite der Gleise ist schon fast alles fertig gebaut. Auf der Westseite fehlt allerdings noch über die Hälfte. Laut NRZ hat das für Anwohner dort gravierende Folgen: Der Lärm der Züge prallt von den fertigen Wänden ab und schallt so lauter als vorher zu ihnen herüber. Beschwerden kommen unter anderem aus dem Hagenbezirk in Dinslaken - ab der Amalienstraße stadtauswärts. Auch in Voerde sind Anwohner der Kronprinzenstraße von den Lücken im Schallschutz massiv betroffen.
Pfosten und Fundamente stehen schon
Die Bahn hat gegenüber der Zeitung angekündigt, die Lücken so schnell wie möglich zu schließen. Zum größten Teil sind auch schon Fundamente gegossen und Pfosten aufgestellt. Die Aluminiumwände müssen aber noch eingehängt werden. Dafür sind große Maschinen und viel Platz nötig. Weil der an den meisten noch lückenhaften Stellen begrenzt ist, muss teils die nächste Zugstreckensperrung abgewartet werden. Die ist vom 9.-16. November geplant. Ab 2027 plant die Bahn die Betuwe-Arbeiten ohne größere Sperrungen fortzuführen. Hier geht es zum kompletten NRZ-Artikel.