
Heute geht´s mit dem zweiten Bauabschnitt der Südumgehung los. Rund 60 Millionen Euro sind dafür eingeplant. Betroffen ist der Bereich zwischen Wackenbrucher Straße und Hagerstownstraße. Ab heute wird die Baustelle eingerichtet. Autofahrer müssen wegen des Lieferverkehrs mit Staus rechnen. Später sind auch Sperrungen geplant. Die sollen aber möglichst auf Wochenenden und Feiertage beschränkt werden, sagt Straßen NRW. Herzstück des neuen Bauabschnitts ist ein sogenanntes Trogbauwerk. Das ist eine Art riesige, längliche Stahlbeton-Wanne. Mit ihr wird künftig die neue B58n unter die bestehende B58 hindurchgeführt.
Das muss konkret gemacht werden:
Für das neue Trogbauwerk müssen Bodenmassen ausgehoben werden. Die Erde soll größtenteils vor Ort wiederverwendet werden - vor allem für den Bau von Lärmschutzwällen. Sie sollen entlang der zukünftigen Bundesstraße gebaut werden. In Bereichen mit angrenzender Wohnbebauung werden auch noch zusätzlich Lärmschutzwände errichtet, um Belastung weiter zu reduzieren. Ab 23. März werden mehrere Infoveranstaltungen zu dem aktuellen Bauabschnitt angeboten. Hier gibt es die Infos. (https://www.strassen.nrw.de/de/b58n-neubau-der-ortsumgehung-wesel-projektueberblick.html)
Bis zur Fertigstellung dauert es noch ein paar Jahre
Die Südumgehung oder B58n wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Der erste startete 2019 direkt hinter der Rheinbrücke und steht kurz vor seiner Fertigstellung. Er soll im Sommer für den Verkehr freigegeben werden. Der letzte Abschnitt ist ab 2028 geplant. Dazu gehört etwa auch der Tunnel in Fusternberg. Das gesamte Projekt soll nach aktuellen Stand noch bis 2032 dauern. Mit der Südumgehung soll endlich der Ortskern vom ganzen Durchfahrtsverkehr entlastet werden.