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Kreishaus Wesel, Ansicht von vorne
© Radio K.W.
Kreishaus Wesel, Ansicht von vorne
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Infektionen im Kreis nicht mehr tagesscharf nachvollziehbar

In der Corona-Pandemie werden täglich neue Infektionsrekorde erreicht. Allerdings ist auch die Datenerhebung der Gesundheitsämter längst an ihr Limit geraten.

Veröffentlicht: Montag, 07.02.2022 06:04

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Jeden Tag erreicht die Zahl der Corona-Neuinfektionen gerade einen neuen Höchststand - auch bei uns im Kreis Wesel. Gestern hat die Inzidenz die 1500 überschritten, heute liegt sie laut RKI bei 1572,9. Allerdings sei eine tagesscharfe Erfassung aufgrund der vielen Infektionen nicht mehr möglich, wird Landrat Ingo Brohl in der NRZ zitiert. Der Landkreistag fordert deswegen, dass die Gesundheitsämter sich jetzt mehr mit dem Schutz von Risikogruppen beschäftigen - statt mit der aufwändigen Datenerfassung von Infektionen. „Zentrale Aufgabe der Gesundheitsämter kann nicht die statistische Erfassung von Infektionsfällen sein“, kritisiert der Präsident des Landkreistags NRW, Landrat Thomas Hendele (Kreis Mettmann).

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Omikron-Welle nicht mit Vorwellen vergleichbar

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Dennoch sind die Werte nicht mit den Wellen der Vorwochen vergleichbar: Durch den Effekt der Impfungen und die Omikron-Variante sind die Verläufe wesentlich milder. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat jetzt auch zeitnah Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Aussicht gestellt. Bei Bild-TV sagte er, dass damit deutlich vor Ostern zu rechnen sei - also vor Mitte April. Er schätzt, dass die Omikron-Welle Mitte des Monats ihren Höhepunkt erreicht. Das sei Voraussetzung: Erst danach könne gelockert werden.

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