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Insolvenzen im Kreis Wesel deutlich gestiegen
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Insolvenzen im Kreis Wesel deutlich gestiegen

Im Kreis Wesel müssen immer mehr Firmen aufgeben. Eine neue Studie zeigt jetzt die genauen Zahlen im Vergleich zu Duisburg und dem Kreis Kleve.

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Im Kreis Wesel haben im letzten Jahr 90 Firmen Insolvenz angemeldet. Das sind rund zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Das zeigt die neue IHK-Studie „Niederrhein in Zahlen". Im Vergleich schneiden die Nachbarregionen besser ab. In Duisburg haben 76 Firmen Insolvenz angemeldet. Im Kreis Kleve sind es 71. Damit liegt der Kreis Wesel bei den Insolvenzen am Niederrhein an der Spitze. Insgesamt zählt die IHK am Niederrhein 237 Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2025. Das ist der höchste Stand der vergangenen fünf Jahre.

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Kreis Wesel: Insolvenzen seit 2021 im Langzeitvergleich

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Im Langzeitvergleich zeigt sich eine deutliche Entwicklung. Im Jahr 2021, mitten in der Corona-Pandemie, hat es im Kreis Wesel nur 66 Insolvenzanmeldungen gegeben. Am gesamten Niederrhein waren es damals insgesamt 164 Fälle. Im Jahr 2022 ist die Gesamtzahl der Insolvenzen am Niederrhein sogar leicht auf 155 gesunken. Ab 2023 kehrt sich der Trend um. Die Zahl steigt auf 202 Fälle. Im Jahr 2024 sind es bereits 225 Insolvenzen am Niederrhein. Im letzten Jahr erreicht die Zahl mit 237 Fällen ihren bisherigen Höchststand. Der Kreis Wesel trägt zu diesem Anstieg den größten Teil bei. Als Belastungsfaktoren für Unternehmen nennt die IHK Niederrhein vor allem hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie eine schwache Inlandsnachfrage.

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