Ist die Verkehrswende möglich?

Bürgernah, bezahlbar und und klimafreundlich - hohe Anforderungen an eine Verkehrswende am Niederrhein. Mögliche Lösungen werden heute abend in der Stadthalle Rheinberg diskutiert. Beginn ist um 19 Uhr - der Eintritt ist frei.

Busbahnhof Ka-Li
© Rebeca ter Beek

Mehr Klimaschutz durch bürgernahen und bezahlbaren Nahverkehr - das scheint ein gordischer Knoten zu sein. In Rheinberg sollen heute abend zumindest Ansätze zu einer möglichen Lösung diskutiert werden. Verkehrsexperte Professor Heiner Monheim von der Universtät Trier referiert über Möglichkeiten einer Verkehrswende, die anschliessen diskutiert werden können. Unterstützt wird die Veranstaltung von vielen lokalen Akteuren wie zum Beispiel das Klimabündnis Niederrhein, Attac und der Sozialverband VdK. Beginn in der Stadthalle ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.



Herausforderungen

Bei uns im ländlichen Raum fahren kaum Busse, insbesondere am Wochenende nach 20 Uhr wird es schwierig. Anruf- und Sammeltaxis sollen Busse ersetzen - das klappt aber nicht überall wirklich gut. Ausserdem kritisieren Sozialverbände, dass der Öffentliche Personenahverkehr viel zu teuer ist. Das Sozialticket kostet im VRR 38 Euro 65, im Regelsatz für Hartz IV sind nur 28 Euro 39 vorgesehen. Ein Ticket von Wesel nach Duisburg kostet 12 Euro 80. Für geringfügig Beschäftigte oder Leiharbeiter ist das kaum zu bezahlen.


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