"Jede Flasche zählt" - heimische Brauer schlagen Alarm

Die Corona-Krise macht unseren heimischen Bierbrauern zu schaffen. Sie beklagen bis zu 90 Prozent Umsatzrückgang. Die Kneipen und Restaurants sind zu. Wochenmärkte, Stadtfeste und Kirmesveranstaltungen fallen aus. Ihr Appell: Kauft bei uns! Diese Bitte soll aber nicht als Aufforderung zum ausufernden Alkoholkonsum verstanden werden.

© Sebastian Falke, Radio KW

Die Corona-Krise macht unseren heimischen Bierbrauern zu schaffen. Sie beklagen bis zu 90 Prozent Umsatzrückgang. Dafür gibt es vielfältige Gründe. Die Kneipen und Restaurants sind zu. Wochenmärkte, Stadtfeste und Kirmesveranstaltungen fallen aus. Deshalb appellieren Brauereien wie Walter - Bräu aus Büderich oder das Brauprojekt 777 aus Spellen an ihre Stammkunden und Menschen in der Umgebung auch beim Bier auf heimische Produkte zu setzen. Ein Ausser -Haus- Verkauf bezw Lieferservice ist eingerichtet. Außerdem gibt es Bier von hier auch in vielen Hofläden oder Supermärkten zu kaufen.

Aktion mit dem Weseler Marienhospital

Das Brausprojekt 777 aus Spellen macht gerade eine Aktion mit dem Weseler Marienhospital. Menschen können Bier oder auch Fruchtmixgetränke bestellen und bezahlen. Geliefert werden die Getränke an die Belegschaft des Krankenhuases, die sich dann nach Feierabend ein Getränk mit nach Hause nehmen kann. Eine "Rundspende" sozusagen.

Regionale Zusammenarbeit

Heimisches Bier wie z.B. Walter Bräu, das Braupropjekt 777 oder auch Geilings aus Kamp-Lintfort sind in Länden oder auch Supermärkten der Umgebeung vertreten. Eine Zusammenarbeit gibt es auch mit Hofläden und "Feines vom Land". Auch darüber können heimische Produkte, auch Bier, im Internet bestellt werden.


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