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Jugend forscht Preise für den Niederrhein
© Foto: Dirk Jochmann
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Jugend forscht Preise für den Niederrhein

Beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht" in Bochum holen Teams vom Niederrhein mehrere Preise. Mit dabei: zwei Azubis aus Alpen und ein Physik-Landessieger aus Krefeld.

Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2026 05:53

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Zwei Auszubildende der Firma Lemken aus Alpen gewinnen beim Landeswettbewerb von „Jugend forscht" einen Sonderpreis. Robin Föhles und Leo Petrak haben den sogenannten „DeichselGuard" entwickelt – ein Warnsystem, das Unfälle zwischen Traktor und angehängtem Gerät verhindern soll. Das System erkennt gefährliche Situationen frühzeitig und warnt den Fahrer rechtzeitig. Die Idee der beiden Azubis ist bereits patentiert. Damit zeigen Föhles und Petrak, dass praxisnahe Innovation auch in der Ausbildung möglich ist. Ihr Projekt überzeugt die Jury auf ganzer Linie. Der Sonderpreis beim Landeswettbewerb ist eine direkte Auszeichnung für ihre Arbeit. Die Firma Lemken ist ein Hersteller von Landmaschinen.

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Den ersten Platz im Fachbereich Physik holt sich Qingyan Li vom Gymnasium am Moltkeplatz in Krefeld. Er beschäftigt sich mit einem auf den ersten Blick simplen Phänomen: einem fallenden Seil. Li weist nach, dass das Seil dabei schneller fällt als im freien Fall. Die Ursache liegt in der internen Energieübertragung innerhalb des Systems. Mit modernen Sensoren bestätigt er seine theoretischen Vorhersagen in präzisen Experimenten. Die Jury würdigt besonders die Verbindung aus theoretischer Tiefe und experimenteller Genauigkeit. Sein Ergebnis: Der Energieerhaltungssatz gilt – trotz des überraschenden Verhaltens. Mit dem Landessieg qualifiziert sich Qingyan Li automatisch für den Bundeswettbewerb Ende Mai in Herzogenaurach. Insgesamt holen sechs Teams vom Niederrhein Preise beim Landeswettbewerb an der Ruhr-Universität Bochum.

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