Kamp-Lintfort öffnet die Landesgartenschau

Es ist geschafft! Das Gelände ist ab 9 Uhr für Besucher geöffnet. Auch wenn nicht alle Attraktionen zugänglich sind, bleiben die Blumen und Gärten ein Fest für die Sinne. Durch die verspätete Öffnung und die Einschränkungen durch die Corona-Krise kann die erhoffte Besucherzahl von 500.000 aber wohl nicht erreicht werden.

© Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort öffnet heute um 9 Uhr mit gut zweiwöchiger Verspätung für Besucher ihre Tore. Bis zu diesem Tag mussten viele Unwägbarkeiten der Corona-Krise umschifft werden - und auch jetzt ist ein Besuch nur mit Auflagen möglich. Überall im Park gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern. In der Blumenhalle und in Pavillions gilt Maskenpflicht. Der Aussichtsturm und der Spielplatz bleiben zunächst gesperrt. Allerdings sind Geschäftsführung und Bürgermeister froh, überhaupt Gäste begrüßen zu dürfen. Eine Verschiebung ins kommende Jahr wäre mit vielen Herausforderungen und einem zweistelligen Millionenverlust verbunden gewesen. Die offizielle Eröffnungsfeier ist am 15. Mai. Und trotz Einschränkungen und Corona-Auflagen sind ja die Kernbestandteile einer jeden Gartenschau, wie die Gärten, Blumen und die Pflanzungen, erlebbar.

In Kamp-Lintfort kann endlich das vielzitierte "Meer aus Blumen" bewundert werden. Ab 9 Uhr dürfen Besucher auf die Landesgartenschau. Wer trotz der geltenden Sicherheitsmaßnahmen seine nicht genutzte Dauerkarte zurückgeben möchte, kann das noch bis Freitag tun. Die LaGa in Kamp-Lintfort geht noch bis zum 11. Oktober.

Ein "Meer aus Blumen" - Ein Song wird Wirklichkeit

Auch in Corona-Zeiten ein Genuss für die Sinne: Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort© Landesgartenschau 2020 / Kamp-Lintfort
Auch in Corona-Zeiten ein Genuss für die Sinne: Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort
© Landesgartenschau 2020 / Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort ist ein Musterbeispiel für den Strukturwandel. Die ehemalige Bergbaustadt hat die BenQ-Pleite und das Ende vom Bergwerk West gemeistert. Mit der Ansiedlung der FH Rhein-Waal und der Ausrichtung der Landesgartenschau auf dem ehemaligen Zechengelände sieht Kamp-Lintfort einer guten Zukunft entgegen.


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