
Der Rat in Kamp-Lintfort muss heute über einige schmerzhafte Sparmaßnahmen entscheiden. Dazu gehört etwa das beitragsfreie Kita-Jahr für Kinder über drei Jahren. Das soll ab August gestrichen werden. Auch die Elternbeiträge für die Kitas sollen sich ändern - vor allem bei den Spitzenverdienern. Die Stadt hofft insgesamt auf rund 600tausend Euro an Mehreinnahmen. Sie begründet die Pläne mit der unzureichenden Finanzierung durch das Land NRW.
IHK kritisiert geplante Steuererhöhungen
Der Kamp-Lintforter Rat soll heute außerdem die Haushaltssatzung 2026 beschließen. Darin enthalten sind auch Steuererhöhungen. Das stößt bei der IHK auf scharfe Kritik - vor allem der Hebesatz der Gewerbesteuer, der von 490 auf 520 Punkte steigen soll. Kamp-Lintfort sei schon jetzt einer der teuersten Standort für Unternehmen am Niederrhein. Eine weitere Belastung wäre das falsche Signal in Zeiten sich zuspitzender Handelskonflikte, gestörter Lieferketten und explodierender Preise.