
Kamp-Lintfort möchte die Kosten für Hunde erhöhen, die als gefährlich gelistet werden. Wer hier etwa einen Pitbull Terrier oder Rottweiler hält, soll künftig 500 Euro im Jahr zahlen. Das ist fünf Mal mehr als bisher. Heute entscheidet der Rat darüber. Die Stadt erhofft sich dadurch Mehreinnahmen. Gleichzeitig möchte sie aber auch die Hürde anheben, solche Hunde anzuschaffen. Werden zwei oder mehr als gefährlich eingestufte Hunde gehalten, soll der Betrag in Kamp-Lintfort sogar auf 600 Euro pro Tier steigen.
In Alpen ist die Hundesteuer im Kreis Wesel am höchsten
Im Kreis Wesel verlangen schon viele Städte und Gemeinden die sogenannte "Kampfhundesteuer". In Alpen etwa ist sie fast zehn Mal teurer als die Abgabe bei anderen Hunden. Kreisweiter Spitzenreiter ist Wesel mit rund 670 Euro. Dahinter folgen Dinslaken und Hünxe. Neu eingeführt wurde die Steuer für gefährlich eingestufte Hunde zuletzt in Sonsbeck. Moers oder Xanten verzichten noch darauf.