
Die Kinder der AWO-Kindertagesstätte und Familienzentrum an der Kirchenkampstraße in Kamp-Lintfort haben eine Spielplatzpatenschaft übernommen. Der Spielplatz an der Bürgermeister-Schmelzing-Straße liegt der Kita seit Langem am Herzen – die Kinder nutzen ihn regelmäßig. Mit der Patenschaft übernehmen sie jetzt auch Verantwortung für ihn. Sie achten darauf, dass kein Müll herumliegt. Sie beseitigen Unkraut und melden Schäden an die zuständigen Ansprechpersonen der Stadt. Die Stadt Kamp-Lintfort hat die Gruppe offiziell begrüßt und sich bei den Kindern bedankt. Die Patenschaft ist Teil eines größeren Engagements rund um das Thema Ehrenamt in Kamp-Lintfort.
Ehrenamt zum Anfassen
Zwei Tage vor der offiziellen Übergabe hatte die Freiwilligenagentur KALI AKTIV die Kita besucht. Die Mitarbeiterin der Agentur hat das Thema Ehrenamt kindgerecht aufbereitet. Sie nutzte dafür Bilderbücher und Bildmaterial. Die Kinder legten Puzzles zusammen, auf denen Ehrenamtliche aus Kamp-Lintfort bei ihrer Arbeit zu sehen sind. Dabei erkannten einige Kinder bekannte Gesichter aus ihrem Alltag. Auch das Maskottchen der Freiwilligenagentur kannten die Kinder bereits. Die Aktion zeigt, wie früh das Thema Engagement vermittelt werden kann. Spielplatzpatenschaften sind übrigens nicht nur für Kitas möglich. Auch Privatpersonen, Anwohner oder Eltern können einen Spielplatz in ihrer Nähe übernehmen.
Spielplatzpatenschaft auch in Moers und Dinslaken
Spielplatzpatenschaften gibt es nicht nur in Kamp-Lintfort. Auch in Moers und Dinslaken übernehmen Bürgerinnen und Bürger Verantwortung für Spielplätze in ihrer Nachbarschaft. In Moers koordiniert das Kinder- und Jugendbüro die Patenschaften seit 2011. Dort haben bereits Privatpersonen, Vereine, Schulen und Kitas Patenschaften übernommen. Die Stadt Dinslaken ist für 77 Spielplätze und Bolzplätze zuständig. Auch dort ist eine Patenschaft möglich. Paten haben ein Auge auf ihren Spielplatz, melden Verunreinigungen und Schäden und geben Anregungen an die Verwaltung weiter. Die Patenschaft ist immer ehrenamtlich. Sie ersetzt nicht die Verantwortung der Stadt, sondern ergänzt sie - so heißt es. Wer Interesse hat, wendet sich an die jeweilige Stadtverwaltung oder die zuständige Freiwilligenagentur vor Ort.