
Kinder sollen sich in den Kamp-Lintforter Sportvereinen gut aufgehoben fühlen - egal ob beim Fußball, Tanzen oder Judo. Dafür wurde 2024 ein besonders Schutzkonzept erarbeitet. Ziel war es, eine gewaltfreie Atmosphäre zu schaffen. Eine Umfrage beim aktuellen Ferienspaß unter den Grundschulkindern zeigt: Das kommt an. Sie gaben laut Stadt ausnahmslos an, sich im Vereinsalltag wohl, willkommen und sicher zu fühlen. Bei Sorgen sehen fast alle ihre Trainer als Anlaufstelle. Konkrete Angstzonen oder „dunkle Ecken“ in den Sportanlagen wurden von den Kindern nicht genannt. Nur bei einigen Toiletten sahen sie Mängel etwa bei der Beleuchtung.
Weitere Aufklärungsarbeit und Schulungen
Der StadtSportBund möchte die Kinder künftig noch mehr informieren, dass es auch auch andere Ansprechpartner im Verein gibt - z.B. wenn es mal zu Problemen mit dem eigenen Trainer kommen sollte. Für die Vereine stehen außerdem weitere Aufklärungsarbeiten und Schulungen an, damit das Kinderschutzkonzept kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die befragten Kinder sind in ganz unterschiedlichen Sportarten in Kamp-Lintfort aktiv - darunter Kampfsport, Tennis, Schwimmen, Tanzen, Reiten sowie verschiedene Ballsportarten.