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Kampf um höhere Löhne für Metall-Beschäftigte im Kreis Wesel

In NRW haben die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie begonnen. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn. Bis Monatsende gilt noch die Friedenspflicht.

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Die Tarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie werden auch bei uns im Kreis Wesel oft von Streiks begleitet. Auch diesmal sieht es in NRW nicht nach einer schnellen Einigung aus. Der IG Metall hat gestern zum Auftakt ihre Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn bekräftigt. Der Unternehmerverband Ruhr-Niederrhein hatte das schon im Vorfeld als realitätsfern und gefährlich bezeichnet. Die Branche stecke in der schwersten Strukturkrise seit Jahrzehnten. Die Arbeitgeber haben in der ersten Tarifrunde noch kein Angebot vorgelegt. Verhandelt wird wieder am 27. Oktober, drei Tage vor Ende der Friedenspflicht.

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Es geht um 640.000 Beschäftigte

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Man habe deutlich gemacht, warum die Beschäftigten jetzt eine faire Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung erwarteten, teilte die Gewerkschaft nach der ersten Runde mit. Sie erklärte, dass sich die wirtschaftliche Lage der Industrie spürbar verbessere. Die Tarifverhandlungen für bundesweit gut 3,7 Millionen Beschäftigte hatten gestern mit Verhandlungen in den Bezirken NRW und Baden-Württemberg begonnen. In NRW sind rund 640.000 Menschen in der Branche beschäftigt.

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