
Bei Bauarbeiten im Bereich des Bahndamms an der Bertastraße in Dinslaken sind am Montag Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um zwei Panzersprenggranaten. Da die Fundstücke beschädigt sind, ist ein Abtransport nicht möglich. Sie müssen deshalb noch heute durch den Kampfmittelräumdienst kontrolliert gesprengt werden. Die Sprengung war laut Stadt um 17:45 abgeschlossen.
Rund 70 Anwohner evakuiert werden
Für die Sprengung hat die Stadt einen Gefahrenbereich von 70 Metern um den Fundort festgelegt. Etwa 70 Anwohnerinnen und Anwohner sind davon betroffen und müssen ihre Wohnungen sowie Häuser räumen. Das Ordnungsamt informiert alle betroffenen Haushalte aktuell durch persönliche Ansprachen vor Ort. Die eigentliche Sprengung soll im Anschluss an die Evakuierung stattfinden und nur wenige Minuten dauern. Betroffen sind die Wohngebäude auf der Bertastraße, Angelikastraße, Almutstraße, Annastraße und dem Dorisweg.
Hilfe für Pflegebedürftige und Bettlägerige
Wer beim Verlassen der Wohnung auf Hilfe angewiesen ist, soll sich so schnell wie möglich melden. Das betrifft zum Beispiel Menschen, die bettlägerig sind, die Pflege brauchen oder die wegen einer Erkrankung nicht alleine das Haus verlassen können. Die Ordnungskräfte sind direkt vor Ort erreichbar. Alternativ gibt es eine Telefonnummer: 02064 – 66 515. Bei Bedarf wird ein Krankentransport oder eine andere Beförderung organisiert. Die Sprengmaßnahme selbst soll nur wenige Minuten dauern. Sie beginnt, sobald alle Personen den Gefahrenbereich verlassen haben. Vor der Sprengung kontrollieren die Einsatzkräfte den Bereich noch einmal vollständig. Nach dem Abschluss informiert die Stadt Dinslaken umgehend – auf der städtischen Website dinslaken.de und in den sozialen Medien.