
In Duisburg können die Autos jetzt wieder über die Karl-Lehr-Brücke rollen. Sieben Wochen war die wichtige Nord-Süd-Verbindung voll gesperrt. Der zweieinhalb Jahre alte Neubau musste in der Zeit in seine endgültige Position geschoben werden. Das war vorher nicht möglich, weil sein Vorgänger noch abgerissen werden musste. Vor allem Radfahrer mussten während der Vollsperrung lange Umwege hinnehmen, aber auch Autofahrer und Straßenbahn. Für die Linie 901 fahren erstmal noch Ersatzbusse. Auf der Brücke sind noch letzte Gleisarbeiten nötig.
Gesamtkosten von 200 Millionen Euro
Der Karl-Lehr-Brückenzug ist eine von nur drei Nord-Süd-Erschließungen in Duisburg über die Ruhr. Außerdem ist er eine wichtige Achse aus dem Westen von Homberg über den Rhein in die Innenstadt. Und er ist die Hauptschlagader für den Duisburger Hafen. Der Umbau gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt. Laut den Wirtschaftsbetrieben liegen die Gesamtkosten bei 200 Millionen Euro.